Wohnungsbrand im Hochhaus im Stadtteil Steinbüchel

Symbolbild

Die Berufsfeuerwehr Leverkusen war am Donnerstagmorgen zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus im Stadtteil Steinbüchel ausgerückt. Die Leitstelle der Feuerwehr erhielt gegen 09:31 Uhr einen Anruf über die Notrufnummer 112 ein. Es wurde ein Brand in einer Wohnung im siebten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Die Leitstelle alarmierte aufgrund vieler Anrufe beide Berufsfeuerwehrwachen sowie den zuständigen Ortslöschzug Steinbüchel und den Rettungsdienst der Stadt Leverkusen zur Einsatzadresse.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten bereits auf der Anfahrt eine große Rauchwolke wahrnehmen, sodass die Leitstelle zwei weitere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen alarmiert hat.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Wohnung im siebten Obergeschoss, der Brand griff bereits auf das achte Obergeschoss über. Mehrere Bewohner verließen das Gebäude durch das infolge des Brandes verrauchte Treppenhaus selbstständig. Die Feuerwehr hat eine ältere Dame mit einer sogenannten Brandfluchthaube evakuiert.

Die Feuerwehr leitete umgehend eine Menschenrettung ein, da unklar war, ob sich in der Brandwohnung noch eine Person befand. Parallel hat die Feuerwehr mit Drehleitern dafür gesorgt, dass eine Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude über die Fassade verhindert wurde.

In der Brandwohnung konnten die eingesetzten Kräfte leider nur noch eine bereits verstorbene Person auffinden. Aufgrund dessen, dass zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, inwieweit noch weitere Personen gefährdet waren, alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr weitere Kräfte zur Einsatzstelle in der Schöneberger Straße. Im Anschluss konnte das Feuer zügig gelöscht werden.  Die evakuierten Personen aus dem Gebäude wurden im Verlauf durch eine Sondereinsatzgruppe psychologisch betreut.

Da aktuell ein Geschoss mit insgesamt 9 Wohnungen teilweise durch das Feuer und / oder die massive Rauchentwicklung so beschädigt ist, dass dieses nicht mehr bewohnbar ist, wurde durch die Stadt Leverkusen geprüft, ob Personen untergebracht werden müssen. Es stellte sich jedoch heraus, dass alle Bewohner bei Freunden oder Verwandten untergebracht werden konnten. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar, die Brandursachenermittlung wird durch die Polizei durchgeführt. Vor Ort waren 90 Einsatzkräfte mit 28 Fahrzeugen der Berufs- sowie Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Leverkusen.

Quelle: Feuerwehr Leverkusen

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